Rotz und Asche.

Der seltsame Fall der Alex hinter den Spiegeln.

Bilder sind unheimlich entnervende Zeitgenossen. Sie kriechen in dein armseliges, weiches Hirn krallen sich fest und saugen die Lebenssäfte heraus, welche aufgrund der Abstumpfung kaum noch vorhanden sind.

Nein, jetzt mal im Ernst. Eigentlich ist zu viel passiert um damit leben zu können, eigentlich habe ich keine Lust zu Psychologen, Freunden, Kliniken zu rennen, alles versuchen zu verarbeiten um maschinell entstellt weiterhin vegetieren zu können.

Angefangen hat alles diesen Freitag, ich wusste nicht was ich machen sollte also habe ich eine alte Freundin angeschrieben weil ich dachte '' Hey, du machst immer mit den gleichen Leuten etwas, also mach einmal was anderes!''. Der Abend verlief an sich recht ruhig, Höflichkeitslügen, ein Flasche Mixery, ein paar Menschen um mich rum.

Diese Leute haben Erinnerungen in mir geweckt, die im letzten Jahr nicht mal die dunkelsten Träume hervorbringen konnten.

Passiert. Nein, ernsthaft, passiert ist passiert. Die Sozialstunden, der viele Alkohol, die Drogen, die übertriebene Nähe, die plakativen Probleme. Es ist eigentlich einfach dadrüber zu stehen...aber es kommt wieder hoch, erneut, und lässt mich verzweifelt darüber nachdenken was ich eigentlich tue. Ich könnte jetzt extrem viele Dinge schreiben, die richtig klingen, unzählige Zitate über Freiheit, einen neuen Weg, Erkenntnisse...

Ist eigentlich auch nur einer einzigen Person aufgefallen...dass ich absolut NICHTS dargestellt habe? Wie plakativ ich schreibe? Wie leer eigentlich die Hälfte meiner Sätze war? Kinder, Kinder...Apathie war verdammt nochmal noch nie ein Heilungsmittel.

Mehr und mehr muss ich sagen, dass ich weg muss um verarbeiten zu können. Solang ich immer wieder auf Sachen von früher stoße falle ich immer wieder in den Status quo zurück. Andererseits muss man jedoch auch mit den Dingen die passiert sind nun mal leben können und weglaufen ist ebenso kein Weg.

Fazit? Was weiß ich. Weitermachen, Abi, Uni, Beruf, Familie, Altern, Tod. In 10 Jahren werde ich ohnehin über beide Wege lachen. Facettenkriegerin hin oder her, um ehrlich zu sein, weiß ich nur eins: Mein Kopf wird niemals leerer.

Diese Sätze haben allesamt keine Bedeutung. Gebt ihnen eine.

 

12.10.09 11:41
 


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